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Ohren-Werkstatt - Praxis für Musiktherapie: Konzept Musiktherapie

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  Arbeitskreis - Musiktherapie mit Menschen mit geistiger Behinderung

Konzept MusiktherapieZu Beginn des Jahres 2009 hat sich ein neuer Arbeitskreis gegründet. Hervorgegangen ist der Arbeitskreis aus einer Gruppe interessierter Musiktherapeuten, die sich auf der Jubiläumstagung 2007 in Münster zusammengefunden haben. Die ersten Treffen des Arbeitskreises fanden bisher in der Ohren-Werkstatt, in Dinslaken statt. Weitere Treffen werden wechselnd, in den Praxisräumen der Teilnehmer stattfinden.

geschrieben von oliverpaul am Samstag, 04.Juli.2009 (689 mal gelesen)
(mehr... | 1436 Zeichen insgesamt | Punkte: 0)

  Rezension des Buchs "Klingen, um in sich zu wohnen."

Konzept Musiktherapie
Udo Baer, Gabriele Frick-Baer
ISBN 3-934933-08-4

Mit Freude habe ich das Werk von Udo Baer und Gabriele Frick-Baer gelesen. Es ist ein Buch, dass unsere genuinen Stärken als Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten herausstellt, indem immer wieder die Bedeutung unseres „leibhaftigen“ Arbeitens und Ausdrucks in den Blickpunkt gerückt wird. In den Modellen leiborientierter Musiktherapie wird die Nähe zum „leibhaftigen“ Menschen gesucht mit seinen Stimmungen, Erregungen, Spannungen, Beziehungen, mit seinem Selbstbild, seinem Körpererleben und auch seinem Denken. Auf diesem Wege führt uns die leiborientierte Musiktherapie sozusagen „back to the roots“, wieder zurück zum Kern des eigentlichen Tuns, in die „leibhaftige“ Nähe des Klienten bzw. Patienten, wodurch sich Musiktherapie ja gerade von anderen Therapieformen unterscheidet...

geschrieben von oliverpaul am Sonntag, 02.März.2008 (650 mal gelesen)
(mehr... | 6969 Zeichen insgesamt | Punkte: 0)

  Rezension des Buchs Hyperaktive Kinder kreativ. Das Semnos-Konzept ...

Konzept Musiktherapie
148 Seiten, 12 Euro
ISBN 3-934933-13-0

„Hyperaktive Kinder kreativ“ widmet sich mit der notwendigen Ernsthaftigkeit einem wachsenden Problem unserer heutigen Zeit, nämlich der massenhaften Behandlung einer ganzen Generation von (meist männlichen) Kindern und Jugendlichen mit hochbrisanten Psychopharmaka. Als Lehrer an einer Förderschule erlebe ich es nur zu oft, wie leichtfertig von Kinderärzten eine entsprechende Medikation verschrieben wird, um die schulischen Probleme ihrer jungen Patienten zu „lösen“. Ebenso bedrückend erlebe ich die Hilflosigkeit und die Herausforderungen, die im Zusammenhang zu ADHS auftreten, bei Eltern, bei Kollegen – sogar in meiner eigenen Klasse...

geschrieben von oliverpaul am Sonntag, 02.März.2008 (756 mal gelesen)
(mehr... | 5991 Zeichen insgesamt | Punkte: 0)

  Das Musiktherapie-Konzept der Ohren-Werkstatt bei Behinderungen

Konzept Musiktherapie
Menschen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen oder Behinderungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, psychisch auffällig zu werden oder zu erkranken. Kinder oder Jugendliche mit einer so genannten „geistigen Behinderung“ durchleben sogar in 30 bis 40 Prozent aller Fälle psychische Krisen oder emotionale Überforderungen, die sie nicht mehr allein bewältigen können. Unser hochgradig spezialisiertes, deutsches System der Behindertenhilfe begleitet zwar die Menschen mit Behinderungen, angefangen von der Frühförderung über die Schulzeit hinweg bis in die Werkstätten, und bietet so Lösungsansätze für zahlreiche, behinderungsbedingte Herausforderungen. Die Bewältigung ihrer psychischen Probleme wird jedoch den Menschen mit Behinderungen weitestgehend selbst überlassen, so lange bis sie in einem solchen Maße sozial auffällig, autoaggressiv oder erkrankt sind, dass sie stationär psychiatrisch eingewiesen werden müssen. Sonderpädagogische Studien weisen ebenfalls darauf hin, dass die Behandlung mit Psychopharmaka bei behinderten Kindern und Jugendlichen immer noch abnorm erhöht ist.

geschrieben von oliverpaul am Mittwoch, 30.Januar.2008 (3633 mal gelesen)
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  Das Musiktherapie-Konzept der Ohren-Werkstatt für Jugendliche

Konzept Musiktherapie
Musiktherapie muss sich, genauso wie Psychotherapie im allgemeinen, den besonderen Herausforderungen stellen, die die Gruppe jugendlicher Klienten an sie stellt. Hier ist zu berücksichtigen, dass es sozusagen zum „normalen Entwicklungsprogramm“ der Pubertät des Menschen gehört, krisenhafte Zustände zu durchleben. Normalerweise sind die jungen Menschen noch nicht sehr gefestigt in ihrer Ich-Identität und Persönlichkeit. Da die Konfrontation mit einer psychotherapeutischen Behandlung normalerweise leider auch mit Entwertungsprozessen einhergeht, bedeutet dieser Zusammenhang im schlimmsten Fall, dass die Krisen des jungen Menschen durch die Psychotherapie zunächst sogar noch erheblich verschärft werden könnten. Weitere Herabsetzungen eines sowieso instabilen Selbstwertgefühls sind im Verlauf der Pubertät „Gift“ für die weitere Entwicklung und können die positiven Wirkeffekte einer Therapie ad absurdum führen, wenn der Prozess nach dem Motto beginnt: „Du funktionierst nicht richtig!“ oder: „Du hast ’ne Macke, also musst du ’ne Psychotherapie machen!“

geschrieben von oliverpaul am Freitag, 18.Januar.2008 (2230 mal gelesen)
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